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Im Herzen Rumäniens, umgeben vom Kranz der Ost- und Südkarpaten sowie von den Siebenbürgischen Westgebirgen, liegt die Region Siebenbürgen oder Transsilvanien, wie sie auf Rumänisch genannt wird. Noch heute finden sich reichlich Zeugen einer wechselvollen Zeit, etwa die verschiedenen Wehrkirchen und Kirchenburgen. Doch Siebenbürgen hat nicht nur kulturell viel zu bieten. Die durch eine extensive Landwirtschaft geprägten Landschaften beherbergen eine grosse Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Durch die schier endlosen Wälder ziehen auch heute noch in grosser Zahl Wolf, Bär und Luchs, deren Spuren man beinahe täglich begegnen kann. In jahrhundertelanger Auseinandersetzung hat der Mensch hier gelernt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesen grossen Raubtieren zu leben. So vereinen sich, an der Grenze vom Gestern zum Morgen, Natur und Kultur in Siebenbürgen zu einem einzigartigen, zerbrechlichen Ganzen.

Webcode: 9116

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  • Kulturelle Vielfalt in Siebenbürgen/Transsilvanien
  • Bergfrühling mit riesiger Blumenpracht
  • Ursprüngliche unberührte Landschaften mit endlosen Wäldern
  • Zusammenleben mit Wolf, Bär und Luchs
  • Wanderung im Zibinsgebrige und zum Drakulas Schloss
  • Nationalpark Piatra Caiului mit abendlichen Bärenbeobachtungen
  • Bärenpark "Libearty", grösstes Schutzprojekt in Europa für Braunbären

1./2. Tag: Zürich – Budapest - Mediasch

Um 10:40 Abfahrt mit dem Railjet von Zürich nach Budapest und weiter mit dem Nachtzug nach Mediasch. Die Ankunft erfolgt um 09:09 am nächsten Morgen. Am Bahnhof Mediasch werden wir von unserem lokalen Reiseleiter begrüsst, nach einem Rundgang durch Mediasch erfolgt der Transfer zum Hotel in Hermannstadt, wo wir für zwei Nächte bleiben. Stadtbesichtigung und Abendessen in einem Restaurant in der Stadt.

3. Tag: Wanderung in der Umgebung von Hermannstadt

Heute geht es mit dem Bus auf die „Hohe Rinne“, das traditionelle Erholungsgebiet der Hermannstädter im Zibinsgebirge. Hier unternehmen wir eine Wanderung.

Am Nachmittag fahren wir nach Hermannstadt zurück und besuchen das Freilichtmuseum im Jungen Wald. Auf einem großzügig angelegten Gelände sind historische Bauwerke, traditionelle Häuser und Werkstätten aus verschiedenen Landesteilen Rumäniens ausgestellt. Abendessen in einem Restaurant in der Innenstadt.

4. Tag: Auf dem Weg ins Gebirge

Am Morgen besteht die Gelegenheit an einem deutschsprachigen evangelischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche in Hermannstadt teilzunehmen. Später verlassen wir Hermannstadt in Richtung Magura im Nationalpark Piatra Craiului, wo wir die nächsten Tage stationiert sind. Unterwegs halten wir jeweils dort an, wo es etwas Interessantes zu sehen gibt.

Am Nachmittag erreichen wir Magura, ein typisch rumänisches Gebirgsdorf, mitten im Nationalpark Königstein (Piatra Craiului). Hier beziehen wir für die nächsten Tage unser Quartier in der Villa Hermani von Hermann und Katharina Kurmes.

Es besteht die Möglichkeit, an einem der folgenden Abenden an einer Bärenbeobachtung teil zu nehmen, die Zusatzkosten hierfür sind EUR 50.-.

5. Tag: Wanderung durch die Kalibaschendörfer Magura und Pestera

Kulturgeschichtlich höchst interessant sind die Kalibaschendörfer Magura und Pestera. Die sogenannten Kalibaschen sind die zerstreut im Gebirge wohnenden und von der Viehzucht lebenden Walachen. Wie eine Perlenkette reihen sich die Häuser entlang der Hochebene, die von tiefen Tälern und Schluchten durchschnitten ist. Während der Türkeneinfälle im Mittelalter als Refugien angelegt, sind diese Dörfer von einer äusserst abwechslungsreichen Landschaft umgeben. Am frühen Abend sind wir wieder in der Pension zurück.

6. Tag: Libearty Bärenreservat und Wanderung nach Wolkendorf

Nach dem Frühstück fahren wir ins Tal und besuchen den 2005 gegründeten Bärenpark "Libearty". Mittlerweile ist es das größte Schutzprojekt in Europa für europäische Braunbären. Viele der Park-Bären haben lange Jahre in Gefangenschaft hinter sich und können nun hier in einem Eichenwald etwas Freiheit genießen. Anschließend wandern wir durch eine Parklandschaft mit altem Baumbestand nach Wolkendorf, wo seit 800 Jahren Siebenbürger Sachsen leben. Neben einem Besuch der gut erhaltenen Kirchenburg mit ihren mittelalterlichen Zufluchtsstätten, den sogenannten “Häusl”, gibt es auf dem Pfarrhof zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Am späten Nachmittag kehren wir in die Pension zurück.

7. Tag: Wanderung zu Drakulas Schloss

Jahrhundertelang sicherte in Bran die Törzburg für die Kronstädter Kaufleute die Passstrasse in die Walachei gegen eindringende Feinde. Zudem diente sie als Zoll- und Mautstation für die Händler, die von Kronstadt aus bis weit in die Türkei reisten. Von Magura aus wandern wir über die Hügel und durch den Wald nach Bran. Heute ist die Burg eher als Schloss des blutrünstigen Grafen Drakula bekannt. Was es mit dieser Legende auf sich hat, werden wir dort erfahren.

Am Nachmittag kehren wir in die Pension zurück.

8. Tag: Einsamkeit zwischen den Gebirgen

Durch die rumänischen Bergdörfer Măgura und Peştera steigen wir auf zu einer Hochalm auf ca. 1400 Meter Höhe. Die Schäfer ziehen mit ihren Herden im Mai in das Gebirge und bleiben dort bis zum Herbst. Die Milch der Tiere wird an Ort und Stelle zu schmackhaftem Käse verarbeitet und gelegentlich mit Pferd oder Esel auf den Markt im Tal gebracht. Nachts schlafen die Schäfer direkt neben ihrer Herde, um zusammen mit ihren wild aussehenden Hunden die Tiere vor Wölfen oder Bären zu beschützen.

Durch den Wald wandern wir zur Pension zurück nach Magura.

Ca. 5 Stunden Wanderzeit

9. Tag: In den Schluchten der Karpaten

Am Morgen wandern wir ins Tal und steigen durch die Zarneschter Schlucht, die das Wasser vor ca. 3 Millionen Jahren in den Fels gegraben hat auf eine der Sommeralmen. Unterwegs machen wir an einer bewirtschafteten Hütte Rast. Wenn es das Wetter erlaubt und wir noch mögen, steigen wir von der Hütte auf den kleinen Königstein (1816 m). Wer nicht mit hinauf möchte, kann bei der Hütte verweilen und auf anderem Weg zum Treffpunkt wandern, von wo dann alle gemeinsam wieder hinabsteigen.

10./11. Tag: Brasov – Budapest – Zürich

Morgens fahren wir nach Kronstadt, wo eine Stadtbesichtigung auf dem Programm steht. Seit dem Mittelalter beherrscht die mächtige schwarze Kirche das Zentrum der Stadt. Die Kirche beherbergt die weltweit zweitgrößte Sammlung von anatolischen Teppichen, die die Kronstädter Kaufleute von ihren Reisen in den Orient mitbrachten.

Am Nachmittag geht es zum Bahnhof, Abreise mit dem Nachtzug nach Budapest, am nächsten Morgen weiterfahrt mit dem Railjet nach Zürich.

Lokale Führung ab Mediasch / bis Brasov (Deutsch sprechend)

 

  • Linienflüge Zürich – Madrid – Zürich, Gruppentarif, inkl. 1 Aufgabegepäck
  • Bahnfahrt Sevilla – Madrid, 2. Klasse
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 59)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Unterkunft in einfachen Pensionen/Hotels, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen
  • Fachliche Leitung ab Zürich/bis Madrid
  • 5% des Pauschalpreises für Projekte der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • fakultativer Ausflug Bärenbeobachtung an einem Abend (Kosten EUR 50.-)
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise:

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte

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