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Diese Naturreise, auf der wir uns auf die Suche nach Iberischen Wölfe begeben, führt uns in den Nordwesten Spaniens. In den abgelegenen Hügel- und Bergketten Kantabriens mit seinen urwaldähnlichen Eichen- und Buchenwäldern, Heideflächen und Hochweiden leben über 70 Wölfe in mehreren Rudeln. Dank langjähriger Naturschutzbemühungen und einem naturnahen Tourismus, der wiederum ein Anreiz für die Lokalbevölkerung ist, hat sich die Wolfspopulation seit den 1970er Jahren vervielfacht.

Auch die Hirschbrunft, die im September in vollem Gange ist, gehört zu einem der Höhepunkte der Beobachtungen.

Wir werden von örtlichen Naturschützern begleitet und an Stellen geführt, wo wir die besten Chancen haben Wölfe, aber auch kantabrische Braunbären, Wildkatzen und zahlreiche Vogelarten zu beobachten. Stets wird auf entsprechenden Abstand oder Deckung geachtet, um Störungen zu vermeiden.

Auf Pfaden und Waldwegen hinterlassen zahlreiche Wildtiere ihre Spuren. Wir lernen sie zu deuten.

Weitere Exkursionsziele sind der in Meeresnähe gelegene Naturpark «Marismas de Santoña» (Feuchtgebiet von nationaler Bedeutung, Rastplatz für Tiere wie Enten, Gänse, Limikolen und Möwen) sowie das geologische Reservat «Las Loras», wo verschiedene Arten von Greifvögeln und Gänsegeier leben.

Webcode: 9109

9 Tage ab CHF 2980.-

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26.08.2023

03.09.2023

ab CHF 2980

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  • Iberischer Wolf
  • Spurenlesen in der Natur
  • ursprüngliche Bergwelt Nordspaniens
Reiseverlauf

1. Tag: Zürich - Madrid – San Martin de Perapertu

Linienflug von Zürich nach Madrid und weiter mit dem Zug nach Burgos. Mit einem Kleinbus fahren wir in nördlicher Richtung nach Aguilar de Campoo. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer zum Dorf San Martin de Perapertu, wo wir in einem gemütlichen, rustikalen Hotel wohnen. Der Ort befindet sich an der Grenze von den autonomen Regionen Castilla y Leon und Cantabria.

2. – 4. Tag: Naturpark Montaña Palentina

Als Auftakt erkunden wir die reizvolle, leicht hügelige Landschaft an den Südhängen des Kantabrischen Gebirges, mit ihren Eichenwäldern, Feldern und Weiden, zu Fuss. Ab dem ersten Nachmittag fahren wir mit Geländefahrzeugen hinauf in die Berge, zum Naturpark Montaña Palentina, dessen Kerngebiet etwa 180 km² gross ist. Wir bewegen uns auf einer Höhe von 1000–1800 m.ü.M. Dort werden wir nachmittags bis zur Dämmerung an strategischen Punkten Ausschau halten. Mit etwas Glück zeigen sich die ersten Iberischen Wölfe. Aber auch Kantabrische Braunbären, Wildkatzen und zahlreiche Bergvogelarten leben in der Gegend.

Morgens gibt es jeweils ein Frühstücksbuffet. Das Picknick wird mitgenommen. Die morgendlichen Beobachtungen an einem Ort dauern jeweils etwa 2 Stunden. Anschliessend durchstreifen wir die Berge auf der Suche nach Frass- und Kotspuren, sowie von Fährten der drei Karnivoren und anderer Wildtiere. Wir erfahren Spannendes aus ihrem Leben, machen Vogelbeobachtungen und besuchen Gebiete mit montaner und subalpiner Vegetation, sowie einige Gletschertäler mit ihren Bergbächen.

Unterwegs gibt es auch mal einen Kaffeehalt in Cervera, Barruelo oder Aguilar de Campoo. Falls es wettermässig in den Bergen schwierig werden sollte, könnte eine Exkursion nach Tierra de Campos und Lagunas de la Nava organisiert werden. Das etwa 1½ Stunden südlich gelegene Naturschutzgebiet hat einiges zu bieten. Auf weitläufigen Stoppelfeldern sammeln sich im Herbst Grosstrappen. Aber auch Lerchen, Steinkauz, mehrere Weihen- und möglicherweise Limikolenarten können im Gebiet beobachtet werden.

5. Tag: Feuchtgebiet Marismas de Santoña

In weniger als einer Stunde erreichen wir die Kantabrische Küste und das wichtigste Feuchtgebiet von Nordspanien, Marismas de Santoña (6678 ha). Hier rasten im Herbst und Winter Tausende von Enten, Limikolen und Möwen. Auch grössere Gruppen von LöffIern suchen im Herbst nach Nahrung. Insgesamt konnten 121 Vogelarten im Gebiet gezählt werden. Von verschiedenen Punkten aus werden wir die Vogelwelt beobachten können. Das nahe gelegene Städtchen Santoña ist einen Besuch wert. Der Ort ist vor allem bekannt für seine «anchoas en salazón», auf traditionelle Weise eingesalzene Sardellen.

6. Tag: Naturpark Montaña Palentina

Den heutigen Morgen werden wir erneut mit Ansitzen und Ausschau nach Wölfen verbringen, anschliessend geht es in den Hochtälern und entlang der Berghänge auf die Suche von Wildkatze und Co.

7. Tag: Reserva Geologica Las Loras

Eine Ganztagesexkursion führt uns heute zum geologischen Reservat Las Loras, das sich an der Grenze der Provinzen Burgos, Palencia und Cantabria befindet. Vor etwa 200 Millionen Jahren entstand hier ein Meeres-boden, der anschliessend durch tektonische Auffaltungen und Erosion zum heutigen, faszinierenden geologischen Landschaftsbild geformt wurde. Nebst grosser geologischer Vielfalt können wir verschiedene Greifvögel und auch Gänsegeier, die auf den Felsvorsprüngen nisten, entdecken.

8. Tag: Naturpark Montaña Palentina

Zum letzten Mal auf unserer Reise geht es am heutigen Tag zuerst von einem Punkt aus auf die Suche nach Wölfen und anderen Wildtieren. Später erkunden wir zu Fuss oder auch mit den Geländefahrzeugen die faszinierende Naturlandschaft der abgelegenen Montaña Palentina-Bergwelt. Im Verlauf des Nachmittags kehren wir zu unserer Unterkunft zurück. Es bleibt noch etwas Zeit, um auf eigene Faust in der Umgebung herumzustreifen.

9. Tag: San Martin de Perapertu – Madrid – Zürich

Morgens fahren wir zurück nach Madrid, am späteren Nachmittag Rückflug nach Zürich.

 

  • Linienflüge Zürich – Madrid – Zürich
  • Unterkunft in einem kleinen Landhotel
  • Frühstück und Abendessen
  • Lunchpakete während der Exkursionstage
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Lokale Wolfs- und Bärenexperten (Englisch sprechend)
  • Fachliche Leitung (Deutsch sprechend)
Dr. Manuela Seifert

Fachliche Leitung

Abfahrt: 26.08.2023

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