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Inmitten der fruchtbaren Ebene des Tales, die in ihrer ganzen Länge von der internationalen Simplonlinie und der Rhone durchzogen wird, haben die Milde des Klimas, die trockene und lichtdurchflutete Gegend, die in ihrem Gesamtbild an Spanien und die Provence erinnert, aus mehreren Städtchen und Flecken bekannte Kurorte geschaffen. In dieser Region entdecken wir schöne Gärten und alpine Seitentäler. Die unterschiedliche Flora reicht von mediterranen Opuntien in geschützten Lagen bis zu den Alpenblumen in der Höhe. In manchen Dörfern spricht man noch das Frankoprovenzalisch, das früher weiter verbreitet war und die Verbundenheit mit dem Süden unterstreicht. Auch das Vorkommen von Zikaden und Gottesanbeterinnen wie im Land des Mistrals deuten darauf hin.

Webcode: 9322

5 Tage ab CHF 1920.-

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  • Botanischer Garten von William Aviolat in St. Trophin
  • "Flore-Alpe" in Champex-Lac
  • Botanischer Sortengarten in Erschmatt
  • Lac d'Emosson
  • Abtei Saint Maurice
  • Zen Garten von Benoit Lange
Reiseverlauf

1. Tag: Montreux – Villeneuve – Noville – Martigny

Individuelle Anreise nach Montreux, wo wir von Michael Erkelenz erwartet werden. Gepäckverlad in den Bus. Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit, zusammen mit dem Reiseleiter ab Montreux Casino die schöne Promenade mit den mediterranen Pflanzen entlang zu spazieren und in Territet wieder in den Bus einzusteigen. Unser gemeinsames Mittagessen geniessen wir im Restaurant Oasis in Villeneuve.

Erfrischt setzen wir unsere Reise fort und besuchen den Jardin Instinctif von Gérard Bonet, der sich in der Naturschutzzone von Grangettes direkt am Genfersee befindet. Der Gartenbesitzer setzt in seine grüne Oase alte Metallteile und Treibholz aus dem See. Diese Kunstwerke wetteifern mit den Formen der Pflanzen, den Farben der Blumen und der Blätter. So ergibt sich eine Spannung zwischen Kunst und Natur.

Unsere Weiterfahrt nach Martigny unterbrechen wir für einen kurzen Besuch der Kirche Saint-Hippolyte in Vouvry. Nach der Ankunft in Martigny Zimmerbezug für vier Nächte im Hotel Vatel. Der Abend steht zur freien Verfügung.

2. Tag: Flore-Alpe in Champex – Fondation Pierre Gianadda in Martigny

Am Morgen fahren wir ins Val d'Entremont, das zum Grossen St. Bernhard führt. Wir biegen jedoch vorher nach Champex ab und besuchen den Botanischen Alpengarten «Flore-Alpe». Er liegt auf 1500 m ü. M. und bietet ein herrliches Panorama. Der Garten weist eine Fläche von 6000 m² auf. Hier sind etwa 4000 Sorten einheimischer Pflanzen und solche aus anderen Bergregionen Europas und der ganzen Welt zu bestaunen. Anschliessend stärken wir uns im unweit vom Garten gelegenen Restaurant «La Table du Glacier».

Zurück in Martigny erwartet uns ein Kunstgenuss in der Fondation Pierre Gianadda. Das Museum präsentiert derzeit eine Ausstellung von Caillebotte. Hier findet sich auch das Gallo-Römische Museum, einen dem Künstler Sam Szafran gewidmeten Raum und Fotos von Michel Darbellay sowie ein Skulpturenpark. Nach diesem Kontrastprogramm kurze Rückfahrt zum Hotel Vatel und freier Abend.

3. Tag: Erschmatt – Albinen – Salgesch

Heute bringt uns der Bus durchs Rhonetal hinauf bis nach Erschmatt bei Leuk, wo sich ein weiterer Botanischer Garten befindet, der sich auf die Diversität von Kulturpflanzen im Wallis spezialisiert hat. Getreide, Saubohnen, Erbsen, Hirse, Buchweizen, Mais und Gemüsesorten werden hier kultiviert.

Im pittoresken Bergdorf Albinen besuchen wir einen grossen Kräutergarten mit über 200 Heilpflanzen, aromatischen Bergkräutern und Alpenblumen. Zum Lunch sammeln wir selbst Kräuter und geniessen sie zusammen mit lokalen Produkten wie Alpkäse, Hauswurst und einem Gläschen Leuker Sonne.

In Salgesch befindet sich eine kleine Weinkellerei, die 3ha Rebfläche bewirtschaftet. Hier reifen 12 verschiedene Rebsorten aus denen der Familienbetrieb Weine hoher Qualität keltert. Wir lassen uns eine Weinprobe umgeben von herrlicher Natur nicht entgehen. Rückfahrt nach Martigny und freier Abend.

4. Tag: Le Châtelard – Lac d’Emosson – Saint-Maurice – Saillon

Bei einem Wallis-Aufenthalt darf ein Bergausflug nicht fehlen. Der Bus bringt uns ins Trient-Tal und ins 1125 m ü. M. gelegene Dorf Le Châtelard. Hier befindet sich die Talstation der historischen Standseilbahn, mit der wir die erste Etappe auf dem Weg zum Staudamm von Emosson bewältigen. In Les Montuires 1821 m ü. M. steigen wir um in einen Panoramazug, der sich der Bergflanke entlang schlängelt und bis zum Fuss des Staudamms fährt. Mit einer weiteren Mini-Standseilbahn gelangen wir dann hoch bis zum Stausee. Von hier geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf das Mont Blanc-Massiv und eine fantastische Landschaft mit einmaligen Naturräumen. Wer mag, kann einen bequemen Spaziergang am Stausee entlang und nach Vieux-Emosson machen. Das Restaurant VerticAlp bietet die Gelegenheit, sich individuell zu verpflegen. Nach der Talfahrt steigen wir wieder in unseren Bus und fahren zurück ins Rhonetal.

In Saint-Maurice besuchen wir die eindrückliche Abtei. 1500 Jahre Geschichte zeugen von der tiefen Verankerung des Christentums in dieser Region. Noch heute lebt hier eine Klostergemeinschaft. Bauten und Bilder unterstreichen die spirituelle und kulturelle Bedeutung dieser Abtei. In der Schatzkammer befindet sich der bedeutendste Kirchenschatz der Schweiz. Rückfahrt nach Martigny und Pause.

Am Abend bringt uns der Bus nach Saillon, wo wir nach einem kurzen Rundgang im Restaurant Relais de la Sarvaz ein gemeinsames Abendessen geniessen.

5. Tag: St.-Triphon – Jardin Zen – Lausanne

Wir verlassen Martigny und fahren zum kleinen Dorf St.-Triphon, wo der Waadtländer Gärtner Monsieur William Aviolat einen Botanischen Garten angelegt hat. Dieser ist 14'000 m² gross, wovon allerdings 4000 m² Rasen sind. Es befinden sich hier 4000 verschiedene Pflanzensorten, davon viele Naturpflanzen aus aller Welt. Die Kakteensammlung umfasst rund 900 Sorten, aber Monsieur Aviolat interessiert sich auch für Gewächse, die bereits in der Bibel erwähnt wurden. Kurze Weitefahrt nach Aigle zum Jardin Zen des Fotografen Benoit Lange. Der Besitzer hat viele Länder Asiens bereist und sich dort inspirieren lassen. Der Garten ist als spirituelle Reise entlang des Lebenszyklus angelegt, angefangen vom Alter bis hin zur Kindheit. Zu diesem Zweck haben die Gartengestalter drei Umgebungen kombiniert: die Pflanzenwelt mit üppiger Vegetation aus Hunderten von Pflanzen, die grösstenteils asiatischen Ursprungs sind. Das Mineralreich wird durch Steine dargestellt, die unter Berücksichtigung des Gleichgewichts in die Landschaft integriert sind und die Eigenschaften der verschiedenen asiatischen Mineralien betonen und schliesslich die aquatische Umgebung mit dem Teich sowie der kleine Kanal, der den Besucher während seines Rundgangs begleitet. Zum Ausklang der Reise erwartet uns ein gemeinsames Mittagessen in Yvorne, bei dem wir die Reiseerlebnisse nochmals Revue passieren lassen können. Danach erfolgt die Busfahrt direkt zum Bahnhof von Lausanne und Ihre individuelle Heimreise.

 

  • 4 Nächte im 4-Sterne Hotel Vatel, Martigny
  • Frühstücksbuffet im Hotel
  • 3 Mittagessen und 1 Lunch
  • 1 Weinprobe
  • 1 Abendessen in einem Gourmet-Restaurant
  • Bus für Transfers und Ausflüge
  • Bahnfahrt (Drahtseilbahn und Funiculaire)
    zum Lac d’Emosson
  • Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • Reiseleitung durch Michael Erkelenz

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • An- und Rückreise nach Montreux /
    ab Lausanne
  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

Unterkunft

Das 4-Sterne Hotel Vatel liegt zentral in Martigny und trotzdem an ruhiger Lage inmitten eines Parks in malerischer Umgebung. Das Hotel verfügt über eine Bar, ein Restaurant sowie eine Terrasse mit Blick auf die Walliser Alpen. Die Küche bietet eine saisonale Speisekarte aus frischen und regionalen Produkten. Die schön renovierten und hell eingerichteten Zimmer sind komfortabel ausgestattet.

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