Tierbeobachtungen im Reich des Eisbärs
Noch keine Bewertung
Eine einzigartige Gelegenheit für Naturfreunde, die Weite und Einsamkeit des Hohen Nordens zu erleben. Mit dem kleinen und komfortablen Expeditionsschiff MS Quest durch das Reich der Eisbären. Die Inseln bleiben im Griff des Eises, während sich erste neue Eisformationen bilden und eine besonders stimmungsvolle Herbstlandschaft entsteht. In dieser Zeit sind Eisbären oft aktiver entlang der Küsten unterwegs, was die Chancen auf eindrückliche Beobachtungen erhöht. Auf den Spuren abenteuerlicher Entdecker beobachten wir faszinierende nordische Tierarten wie Weisswale, Bartrobben, Walrosse und Trottellummen. Auch an Land zeigt sich die Tierwelt lebendig, wenn Polarfüchse aktiver umherstreifen und Rentiere sich auf den Winter vorbereiten. Majestätische Buckel-, Finn- und Zwergwale fressen sich ein letztes Mal satt, bevor sie nach Süden ziehen. Das weiche Licht des Spätsommers sorgt dabei für eine ganz besondere Atmosphäre und ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen. Abseits der Hauptsaison erleben wir die Arktis zudem ruhiger und ursprünglicher, mit weniger anderen Schiffen unterwegs – für intensivere und ungestörte Begegnungen mit der Natur.
Die Annehmlichkeiten des Eisbrechers, welches exklusiv für unsere Gruppe reserviert ist, bescheren uns jeden Tag ein gemütliches «Heimkommen».
Webcode: 9075
10 Tage ab CHF 11500.-
Mehr Reisedaten
Beteiligung: Mind. 5, max. 10 Teilnehmende
Total Gäste auf dem Schiff: Mind. 20, max. 35 Teilnehmende

Niklas Nilsson

Sebastian Lehrke

Kerstin Langenberger

© PolarQuest

Niklas Nilsson

© Mattias Horntrich

© Mattias Henningsson

© Adam Rheborg

© Niklas Nilsson

© Sebastian Lehrke

© Sebastian Lehrke

Henrik Haaning Nielsen

Adam Rheborg

Niklas Nilsson

Erik Edvardsson

© Jiří Šťastný - stock.adobe.com

ginger_polina_bublik - shutterstock.

Linda Drake

© Andrew Watson - stock.adobe.com



© bublik_polina - stock.adobe.com

1. Tag: Zürich - Oslo
Direktflug von Zürich nach Oslo. Bahnfahrt nach Oslo und Check-in im Hotel im Stadtzentrum. Wir befinden uns im Herzen der aufregenden neuen Architektur von Oslo (Munch Museum, Oper etc.) und geniessen den ersten Abend im nordischen Licht dieser wunderschönen Hauptstadt. Von der Skybar des Munchmuseums sehen wir weit über den Fjord und die Dächer von Oslo.
2. Tag: Oslo - Longyearbyen
Morgens Besuch des Naturhistorischen Museums in Oslo zur Einführung in die Tierwelt Skandinaviens. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über typische nordische Tierarten, ihre Lebensräume und Anpassungen an das raue Klima. Besonders die zoologischen Sammlungen bieten eine gute Grundlage, um später in der Natur beobachtete Arten besser zu erkennen und einzuordnen. Ergänzend liefert die Ausstellung Einblicke in ökologische Zusammenhänge und den Einfluss des Klimawandels auf arktische und subarktische Ökosysteme. Am Nachmittag Weiterflug nach Longyearbyen, den nördlichsten Ort der Welt. Die unendlich langen Tage im Spätsommer ermöglichen uns, diesen faszinierenden Ort auf einem ausführlichen Spaziergang zu entdecken. Mit etwas Glück sichten wir einige der Spitzbergen-Rentiere, die hier oft gemütlich durch den Ort marschieren. Der Tag endet mit einem gemeinsamen Abendessen in einem lokalen Restaurant, begleitet von arktischen Spezialitäten und Geschichten über das Leben im hohen Norden.
3. Tag: Longyearbyen entdecken und «Leinen los»
Wir starten unseren Aufenthalt in Spitzbergen mit einer einzigartigen Exkursion in die umgebende Wildnis. Unter der Leitung eines lokalen Tierfotografen suchen wir nach den gewitzten Polarfüchsen. September ist die ideale Zeit, diese charismatischen Tiere zu beobachten: Die im Frühling geboren Jungtiere trauen sich aus dem Bau und erkunden die Umgebung. Ausserdem gibt es hier viele Spitzbergen-Rentiere, die sich in Ruhe beobachten lassen.
Nach dem Einschiffen am Nachmittag nehmen wir an den Sicherheitsübungen teil.
Am frühen Abend heisst es «Leinen los» und wir fahren durch den Isfjorden Richtung Norden. Hier heisst es: Augen offenhalten: Der Fjord wird oft von den gigantischen Furchenwalen heimgesucht. Mit etwas Glück erspähen wir Finn-Zwerg- oder Buckelwale. Sie vom hohen Deck aus zu beobachten, gibt atemberaubende Ausblicke auf die gigantischen Tiere.
An der majestätischen Küste von Franz-Josef-Land suchen wir nach den residenten Seehunden, die hier in grosser Zahl vorkommen.
4. bis 9. Tag: Unterwegs mit der MS Quest
Je nach Wetter und Bedingungen entdecken wir die folgenden Orte:
Krossfjorden und Ny Ålesund
Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. An den erstaunlich fruchtbaren Hängen nahe dem Gletscher blüht eine Vielzahl an Pflanzen. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen in grosser Zahl. Es bestehen gute Chancen, den in der Arktis lebenden Polarfuchs zu sehen. Im landschaftlich schönen Fjord halten sich gewöhnlich einige Bartrobben auf. Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny Ålesund, die nördlichste, permanent bewohnte Ortschaft der Erde. In der einstigen Bergbausiedlung fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wagen dieser Kohlebahn kann man noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. In unmittelbarer Nähe der Häuser finden sich Brutplätze von Weisswangen- und Kurzschnabelgänsen sowie von Küstenseeschwalben. Geschichtlich interessierte Besucher werden sicher auch gerne zum alten Ankermast spazieren wollen, an dem Roald Amundsen und Nobile (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten.
Der 80. Breitengrad
Auf der Insel Amsterdamøya besichtigen wir die Überreste der niederländischen Walfangstation Smeerenburg aus dem 17. Jahrhundert. Am Nachmittag entdecken wir die Kolonie der Krabbentaucher auf Fuglesangen. Auf dem Weg zur nahen Moffen-Insel, auf der sich zahlreiche Walrosse aufhalten, überqueren wir den 80. Breitengrad.
Hinlopenstrasse
Die Insel Lågøya in der nordöstlichen Einfahrt zur Hinlopenstrasse bietet eine weitere gute Möglichkeit, Walrosse zu sehen. Später am Tag versuchen wir, durch den Beverley Sund zu kreuzen, an dessen Ufern wir auf hundert Jahre alte Zeugen von Polarexpeditionen stossen.
In der Hinlopenstrasse, welche Westspitzbergen vom eisgepanzerten Nordaustlandet trennt, stehen die Chancen gut, auf Bart- und Ringelrobben, Eisbären und Elfenbeinmöwen zu treffen. Schliesslich erreichen wir die Augustabukta auf Nordaustlandet, nördlichsten der grossen Inseln des Spitzbergen-Archipels.
Die eindrücklichen Basaltklippen sind für die MalerInnen ein wunderbares Motiv. Zehntausend Brutpaare von Dickschnabellumen nisten hier. Hinter den Steilklippen erstreckt sich die Eiskappe Odinjøkulen, von der mehrere kleine Auslassgletscher hinabfliessen. Gelegentlich stürzen von der Eiskappe südlich des Vogelfelsens einige Schmelzwasserfälle herab. Das Alkefjellet ist häufig Ziel von Schlauchbootfahrten ohne Anlandung, die Devise heisst - Warm anziehen und genügend Speicherkarten und Akkus mitnehmen.
Heute nehmen wir Kurs durch den Beverleysundet, so benannt nach Parry im Jahr 1827, der auch schon von der schwedisch-russischen Arc-of-Meridian Expedition in 1898 befahren wurde. Wir werden den nördlichsten Punkt unserer Reise erreichen. Die Insel Phippsøya eine der Siebeninseln liegt auf 81° nördliche Breite – die Entfernung zum geografischen Nordpol beträgt bloss noch 1.000 Kilometer. Eisbären und Elfenbeinmöwen bewohnen diese nördlichsten Inseln.
Barentsinsel und Edgeoyainsel
Im Freemansund landen wir in Sundneset auf der Barentsinsel und besuchen eine alte Trapperhütte. Am Kapp Lee besuchen wir eine der grössten Rastplätze für Walrosse in Spitzbergen. Weiterfahrt südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht unternehmen wir eine Zodiacfahrt, um an einem mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand anzulanden und zu wandern. Dolerittneset wird oft von Walrossen zum Ausruhen aufgesucht.
Hornsund - Südspitzberge
Dieser Tag beginnt mit einer Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind erhebt sich zu einer Höhe von 1.431 m, während ein anderer Berg, der Bautaen, veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer, und es gibt gute Chancen hier Robben und Eisbären anzutreffen. Wir besuchen eventuell eine polnische Forschungsstation, wo uns das freundliche Personal einen Einblick in ihre Forschungsprojekte gibt. Die Berge hinter der Station sind die Heimat tausender brütender Krabbentaucherpaare.
Van Keulenfjord / Recherchefjord
Heute gehen wir an Ahlstrandhalvøya an der Öffnung des Van Keulenfjords an Land. Hier stapeln sich die Skelette der Belugawale, es sind Überbleibsel der Massenabschlachtungen des 19. Jahrhunderts, ein stilles Relikt und Denkmal dieser Zeit der unüberlegten Ausbeutung. Die Population wurde dezimiert, aber heute sind die Belugas nicht mehr vom Aussterben bedroht und mit ein wenig Glück bekommen wir auch lebende Exemplare zu sehen. Unsere MS Quest ist ein ideales Schiff für die Walbeobachtung: wenn an der Reeling stehen, sind wir leicht erhöht, aber nicht zu weit weg, sodass wir mit etwas Glück die Wale im glasklaren Wasser unter uns beobachten können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und wandern zu einem Tundragebiet, wo meistens viele Rentiere friedlich grasen.
10. Tag: Longyearbyen - Oslo - Zürich
Unsere Expeditions-Kreuzfahrt ist heute leider zu Ende und mit vielen unvergesslichen Eindrücken müssen wir uns vom Expeditionsteam verabschieden. In der Nacht Ausschiffung und Rückflug über Oslo nach Zürich.
| Hotelunterkunft | Änderungen vorbehalten! | |||
| Ort | Nächte | I | Hotel | Nat. Kat. |
| Oslo | 1 | Bristol | **** | |
| Longyearbyen | 2 | Spitzbergen | ||
| Unterwegs | 6 | MS Quest | *** | |
| Komfortables Expeditionsschiff mit 26 Kabinen mit Bad/Dusche/WC, mit einem Restaurant, einer Panoramalounge (über dem Brückendeck mit hervorragendem Ausblick), und Aussichtsplattformen. Aufgrund des geringen Tiefgangs kann sie auch solche Buchten und Fjorde befahren, die für grössere Kreuzfahrtschiffe unerreichbar sind. | ||||

Fachliche Leitung
Die mit einem (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.
Die mit einem (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.
T +41 (0)41 418 65 80
E-mail: arcatour@arcatour.ch
Zinggentorstrasse 1
6006 Luzern
Schweiz
Regelmässig mehr über Angebote und Produktneuheiten erfahren?
Tolle Preise gewinnen?
Melden Sie sich für den Arcatour-Newsletter an!