Hier findest du Informationen zu St. Lucia. Unsere Länderinformationen werden regelmässig aktualisiert. Für verbindliche und tagesaktuelle Einreisevorschriften empfehlen wir eine persönliche Beratung durch unsere Reiseexpertinnen und Reiseexperten.
| Schnellübersicht | ||
|---|---|---|
| Reisedokumente erforderlich | ||
| Einreiseformular / Registrierung erforderlich | ||
| Dokumente für Minderjährige erforderlich | ||
| Impfung erforderlich | ||
| Visum / elektronische Einreisegenehmigung erforderlich | ||
| Versicherung erforderlich | ||
Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger
Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen. Alle Dokumente müssen im Original vorgelegt werden und dürfen nicht verlängert, aktualisiert oder handschriftlich verändert worden sein.
Um Verzögerungen bei der Einreise mit dem Flugzeug zu vermeiden, sollte folgendes Einreiseformular 72 Stunden vor der Ankunft ausgefüllt werden: https://www.stlucia.org/en/entry/
- Ausweisdokument
- Unterschriebene Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten (in englisch), bei allein reisenden Minderjährigen oder nur von einem Elternteil begleiteten Minderjährigen. Diese muss amtlich beglaubigt sein.
Es wird kein Visum benötigt, solange die Reise nicht über 90 Tage hinausgeht. Ist eine Reisedauer von über 90 Tagen geplant, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Visabeschaffung.
- Weiter- oder Rückflugticket
- Gelbfieber, Nur bei der Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten ist eine Gelbfieber-Impfung notwendig. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Aktuelle Länder mit Gelbfieber-Infektionsgefahr gemäss WHO: https://www.passolution.de/gelbfieberinfektionsgebiete/. Die Impfung wird von allen Reisenden gefordert, die älter sind als 9 Monate.
- Impfungen gemäss der WHO-Empfehlungen für die routinemässige Immunisierung
- Hepatitis A
- Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Dengue-Fieber, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Chikungunya-Fieber, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Zika-Virus
- Chikungunya-Fieber
- Dengue-Fieber
Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab.
Als verloren/gestohlen gemeldete Dokumente:Es wird davon abgeraten mit verlorenen / gestohlen gemeldeten Dokumenten einzureisen. Es kann vorkommen, dass diese im System der Grenzkontrollstellen noch als verloren / gestohlen gemeldet sind und es zur Verweigerung der Einreise kommt.
Schlussbestimmungen:Gesundheitliche Hinweise hängen immer vom individuellen Gesundheitszustand der reisenden Person ab und ersetzen keine ärztliche oder tropenmedizinische Beratung. Die genannten Risiken erfassen zudem nicht zwingend alle im Reiseland vorkommenden Gesundheitsgefahren. Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt aktuell und umfassend über die gesundheitliche Lage sowie empfohlene Schutzmassnahmen im Zielgebiet informieren. Grundlage dieser Hinweise sind grundsätzlich die offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Beachten Sie ausserdem, dass die Entscheidung über die Einreise letztendlich immer den jeweiligen Grenzbeamten obliegt. Auch wenn alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden, kann in besonderen Fällen die Einreise verweigert werden.
St. Lucia - Flugchaos in der Karibik – interCaribbean Airways streicht ~15 Flüge
St. Lucia - Hurrikan "Beryl"
St. Lucia - Hurrikan "Beryl"
St. Lucia - Wasserknappheit
Länderinformationen
| Kontinent: | Nordamerika |
| Hauptstadt: | Castries |
| National- und Amtssprache: | Englisch (Amtssprache); zudem wird Französisch-Kreolisch (Kwéyòl) weit verbreitet gesprochen |
| Währungscode: | XCD (Ostkaribischer Dollar) |
| Internationale Vorwahl: | +1758 |
| Polizei: | 999 oder 911 |
| Notarzt: | 911 |
| Zeitverschiebung: |
UTC -4 |
| Stecker- und Adapterinformationen | Typ G |
- Die medizinische Versorgung in St. Lucia ist im regionalen Vergleich relativ gut entwickelt, entspricht jedoch nicht durchgehend europäischen Standards.
- Es gibt mehrere öffentliche Krankenhäuser, darunter das Owen King EU Hospital in der Nähe von Castries als wichtigste staatliche Einrichtung sowie das St. Jude Hospital im Süden der Insel. Daneben bestehen kleinere Gesundheitszentren und Privatkliniken. In den Städten ist die Grundversorgung in der Regel gewährleistet.
- Die Ausstattung und Verfügbarkeit von Fachärzten sind jedoch begrenzt. Komplexe Eingriffe, spezialisierte Behandlungen oder schwere Notfälle erfordern häufig eine Verlegung ins Ausland, meist nach Barbados, Martinique oder in die USA.
- n touristischen Gebieten ist die medizinische Betreuung auf Reisende eingestellt. Private Einrichtungen bieten teilweise einen höheren Standard, verlangen jedoch Vorauszahlung oder eine Kostenübernahmegarantie der Versicherung.
- Außerhalb der größeren Orte kann die medizinische Infrastruktur eingeschränkt sein. Auch bei Notfällen ist mit längeren Transportzeiten zu rechnen.
Nicht erlaubte Medikamente: -
Allgemeiner Hinweis:
- Für die Dauer Ihres Aufenthaltes wird empfohlen, eine Auslandskrankenversicherungen abzuschließen
- Klären Sie ggf. vor der Behandlung die Höhe der zu erwartenden Kosten
- Es wird empfohlen, für alle verschreibungspflichtigen Medikamente ein Attest mitzuführen
- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit
- St. Lucia ist eine parlamentarische Demokratie innerhalb des Commonwealth mit einem stark am britischen Rechtssystem orientierten Recht. Grundlage ist das Common Law, ergänzt durch eigene nationale Gesetze.
- Gleichgeschlechtliche Handlungen sind nach wie vor formal strafbar, entsprechende Gesetze werden jedoch nach aktuellem Stand nicht aktiv angewendet. Gesellschaftlich ist das Thema sensibel, und öffentlich zur Schau gestellte Zuneigung – unabhängig von der sexuellen Orientierung – ist insgesamt eher unüblich.
- Camouflage- bzw. Tarnkleidung darf von Zivilpersonen nicht getragen oder eingeführt werden. Dies ist gesetzlich verboten und wird kontrolliert.
- Waffen- und Munitionsbesitz (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) unterliegt strengen Regelungen.
- Die Einfuhr bestimmter Waren – darunter Lebensmittel, Pflanzen, Tiere oder tierische Produkte – ist genehmigungs- oder deklarationspflichtig.
- Bei Ausreise können für bestimmte Naturprodukte wie Muscheln, Korallen oder geschützte Pflanzen strenge Vorschriften gelten. Verstöße gegen Umwelt- und Naturschutzbestimmungen werden geahndet.
Plastikverbot: -
Hinweise zur Sicherheitskontrolle bei Einreise: -
- Die Gepflogenheiten in St. Lucia sind geprägt von einer Mischung aus karibischer Lebensart, britischem Erbe und kreolischer Kultur. Der Umgangston ist in der Regel freundlich, offen und respektvoll. Höflichkeit und ein angemessener Umgang werden geschätzt; eine Begrüßung – etwa mit „Good morning“ oder „Good afternoon“ – gehört im Alltag selbstverständlich dazu und sollte nicht übergangen werden.
- Die Gesellschaft ist vergleichsweise konservativ geprägt, insbesondere außerhalb touristischer Zentren. Angemessene Kleidung wird erwartet, vor allem in Städten, Behörden, Kirchen oder beim Besuch ländlicher Gemeinden. Sehr freizügige Strandkleidung sollte ausschließlich am Strand getragen werden.
- Religion – überwiegend christlich – spielt eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben. Kirchliche Feste und religiöse Veranstaltungen sind bedeutende soziale Ereignisse.
- Das Gemeinschaftsgefühl ist stark ausgeprägt. Familie und persönliche Beziehungen haben einen hohen Stellenwert. Ein respektvoller Umgang mit Älteren wird besonders geschätzt.
- Die Lebensweise ist insgesamt entspannter als in Europa; Pünktlichkeit wird im Geschäftsleben erwartet, im privaten Bereich geht man jedoch oft flexibler mit Zeit um („island time“).
- Musik und Kultur – etwa Calypso, Soca und das Jazz Festival – sind ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens. Offenheit gegenüber der lokalen Kultur wird positiv aufgenommen.
Trinkgelder
| Restaurant: | meistens enthalten, sonst 10% |
| Hotel: | 10% |
| Taxi: | 10% |
Essen
- Die Küche St. Lucias ist typisch karibisch geprägt und vereint afrikanische, französische und britische Einflüsse.
- Sie zeichnet sich durch frische, regionale Zutaten, kräftige Aromen und eine vielseitige Verwendung von Gewürzen, Kräutern sowie tropischem Obst und Gemüse aus.
- Fisch und Meeresfrüchte spielen aufgrund der Insellage eine zentrale Rolle, ebenso wie Huhn, Schweinefleisch, Reis, Bohnen, Kochbananen und Brotfrucht
- Schärfe ist ein charakteristisches Merkmal vieler Gerichte; lokale Chilisaucen sind weit verbreitet.
Landestypische Gerichte
- Als Nationalgericht gilt Green Fig and Saltfish – gekochte grüne Kochbananen („Green Fig“) mit gesalzenem Kabeljau, Zwiebeln, Paprika und Gewürzen
- Callaloo-Suppe (aus den Blättern der Taro- oder Amarantpflanze)
- Creole Fish (Fisch in würziger Tomaten-Kreolensauce)
- Eintöpfe mit Fleisch oder Meeresfrüchten
- Straßenstände bieten häufig gegrilltes Hähnchen oder Fisch mit scharfen Saucen an
- Tropische Früchte wie Mango, Papaya, Ananas, Guave und Maracuja sind frisch erhältlich und werden auch zu Säften verarbeitet
Getränke
- Rum ist besonders bedeutend; St. Lucia produziert eigenen Rum, der pur oder in Cocktails wie dem Rum Punch getrunken wird.
- Lokale Biere sind ebenfalls erhältlich.
- Alkoholfreie Getränke umfassen frische Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke.
Infrastruktur
- Die Infrastruktur in St. Lucia ist für eine karibische Insel gut entwickelt, entspricht jedoch nicht überall europäischen Standards.
- Es gibt zwei Flughäfen: den internationalen Hewanorra International Airport (UVF) im Süden der Insel sowie den kleineren George F. L. Charles Airport (SLU) nahe Castries für Regionalflüge.
- Die Straßen verbinden die wichtigsten Orte entlang der Küste; im Inselinneren sind sie teils schmal, kurvenreich und bergig. Der Straßenzustand ist überwiegend akzeptabel, kann jedoch – besonders nach starken Regenfällen – beeinträchtigt sein.
- Der öffentliche Nahverkehr besteht hauptsächlich aus Minibussen, die feste Routen bedienen, jedoch keinen starren Fahrplan haben. Sie sind kostengünstig, fahren aber nicht bis in alle abgelegenen Regionen. Taxis sind verfügbar, haben jedoch meist keine Taxameter; Fahrpreise werden vorab vereinbart.
- Zwischen einzelnen Küstenorten – insbesondere im touristischen Bereich – gibt es Wassertaxis oder Ausflugsboote.
Allgemeines
- Linksverkehr
- Wer selbst fahren möchte, benötigt eine temporäre lokale Fahrerlaubnis, die bei Mietwagenanbietern oder der Polizei erhältlich ist. Mietwagen sind weit verbreitet und für individuelle Erkundungen empfehlenswert.
- Promillegrenze: die gesetzliche Promillegrenze liegt in der Regel bei 0,08 % Blutalkoholkonzentration (0,8 ‰). Bereits bei sichtbarer Beeinträchtigung kann jedoch unabhängig vom gemessenen Wert eine Strafbarkeit vorliegen. Für Fahranfänger oder Berufsfahrer können strengere Maßstäbe gelten. Es ist daher empfehlenswert, nach Alkoholkonsum grundsätzlich nicht selbst zu fahren.
- Informieren Sie sich im Vorfeld über die Bedeutung von Verkehrszeichen
Führerschein
Allgemeiner Hinweis: Ein Internationaler Führerschein ist ein Zusatzdokument, das Sie zu Ihrem nationalen Führerschein erhalten und welches nur in Verbindung mit diesem gültig ist. Nur in wenigen Ländern ist es gesetzlich vorgeschrieben, einen internationalen Führerschein mitzuführen. Unabhängig von den landesspezifischen Vorschriften können Autovermietungen einen internationalen Führerschein verlangen. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld.
Taxi
Allgemeiner Hinweis: Es wird empfohlen, bei jeder Taxifahrt das Taxameter einschalten zu lassen oder bei vorhandener Ortskundigkeit einen Festpreis vor der Fahrt auszumachen.
Vor dem Urlaub
- Reisen Sie nach Möglichkeit mit Bahn oder Bus an
- Kompensieren Sie Ihren CO2 Ausstoß bei Flugreisen durch das Unterstützen von Klimaschutzorganisationen
- Koffer packen
- Achten Sie auf das Gewicht Ihres Gepäcks - Je schwerer der Koffer, desto höher der Kraftstoffverbrauch
- Nutzen Sie wiederverwendbare Beutel/Jutebeutel für Schuhe und Wäsche
- Nutzen Sie Akku-Batterien statt normaler Batterien
Während des Urlaubs
- Sofern es möglich ist, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder erkunden Sie die Gegend zu Fuß
- Unternehmen Sie umweltfreundliche Aktivitäten
- Lassen Sie keinen Müll an öffentlichen Plätzen liegen
- Seien Sie sparsam im Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen
- Lassen Sie Im Hotel die Handtücher nur wechseln, wenn es nötig ist
- Unterstützen Sie die lokale Wirtschaft, verzehren Sie regionale Lebensmittel, besuchen Sie einheimische Restaurants
- Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und Umgebung
Flüge Richtung Osten sind schwerer zu verkraften als Richtung Westen. Bei Flügen Richtung Westen wird der Tag länger, dies kommt dem biologischen Rhythmus des Menschen entgegen.
- Gewöhnen Sie sich schon vor der Reise an den neuen Tagesrhythmus
- Stellen Sie die Uhr schon beim Flugstart auf die Lokalzeit des Zielortes ein
- Nehmen Sie im Flugzeug den Tagesrhythmus des Zielortes an
- Nehmen Sie Frühstück/Abendessen zu den Zeiten der Zieldestination ein
- bei Flügen Richtung Osten - Schlafen und kohlenhydratreiche Kost
- bei Flügen Richtung Westen - wach bleiben und eiweißreiche Ernährung
- Verzichten Sie auf Schlafmittel und Melatonin; falls unbedingt notwendig, nehmen Sie natürliche Schlafhelfer ein
- Trinken Sie viel, z.B. Wasser und Fruchtsäfte, vermeiden Sie Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee
Fragen zu Ihrer Reise?
Unsere Spezialisten beraten Sie gerne persönlich zu Einreisebestimmungen und Reisevorbereitung.
041 418 65 80 Mo–Fr: 09.00–17.00 Uhr
KontaktformularStand: 11.04.2026 – Alle Angaben ohne Gewähr. Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei den zuständigen Behörden.
