Hier findest du Informationen zu Israel. Unsere Länderinformationen werden regelmässig aktualisiert. Für verbindliche und tagesaktuelle Einreisevorschriften empfehlen wir eine persönliche Beratung durch unsere Reiseexpertinnen und Reiseexperten.
| Schnellübersicht | ||
|---|---|---|
| Visum / elektronische Einreisegenehmigung erforderlich | ||
| Reisedokumente erforderlich | ||
| Dokumente für Minderjährige erforderlich | ||
| Impfung erforderlich | ||
| Einreiseformular / Registrierung erforderlich | ||
| Versicherung erforderlich | ||
Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger
Das Reisedokument muss 3 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein.
Das Reisedokument muss 3 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen. Alle Dokumente müssen im Original vorgelegt werden und dürfen nicht verlängert, aktualisiert oder handschriftlich verändert worden sein.
Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder aus dem Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls bei Stempeln/Visa von Malaysia, Indonesien oder dem Sudan. Auch ausländische Staatsangehörige mit palästinensischer Herkunft müssen mit einer Sicherheitsbefragung rechnen. Eine Sicherheitsbefragung kann zudem dann stattfinden, wenn bei ausländischen Staatsangehörigen eine arabische oder iranische Abstammung oder islamische Religionszugehörigkeit vermutet wird.
Personen, die auch die Staatsbürgerschaft des Ziellands haben, benötigten zur Ein- und Ausreise auch den entsprechenden Pass. Bitte beachten Sie, dass Doppelstaatsbürger von den Behörden wie Einheimische behandelt werden können.
Israelische Staatsangehörige oder "Permanent Residents", die bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres in Israel ansässig waren, sind grundsätzlich zum Wehrdienst verpflichtet, auch bei ausländischer Staatsangehörigkeit. Bei Einreise wird auf Musterung verwiesen und die Ausreise ist erst nach der Musterung und eventuell nach absolviertem Wehrdienst möglich.
Doppelstaatsbürger, die auch die Staatsangehörigkeit von Libanon, Syrien, Irak oder Iran besitzen, benötigen eine spezielle Einreisegenehmigung, die vorab bei der Auslandsvertretung eingeholt werden muss.
- Ausweisdokument
- Unterschriebene Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten (in englisch), bei allein reisenden Minderjährigen oder nur von einem Elternteil begleiteten Minderjährigen. Unterschriebene Einverständniserklärung beider Eltern. Gilt für Minderjährige unter 16 Jahren.
Reisende, die über eine palästinensische ID-Nummer verfügen, können nur über Jordanien (Allenby-Brücke) in das Westjordanland einreisen. Eine Einreise nach Israel ist nur mit Genehmigung möglich. Für die Ein- und Ausreise wird grundsätzlich ein palästinensischer Reisepass benötigt. Personen, die aus dem Gazastreifen stammen und über eine palästinensische ID-Nummer verfügen, können weder nach Israel noch in das Westjordanland einreisen.
Für Einreisen zu ausschliesslichen Aufenthalten im Westjordanland wird eine Genehmigung benötigt, die vor Reisebeginn bei der zuständigen Behörde (CoGAT) eingeholt werden muss. Die Einreise soll dabei über die Allenby-Brücke (Jordanien) erfolgen. Dies gilt jedoch nicht bei Reisen nach Israel, während derer das Westjordanland kurzzeitig besucht wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.gov.il/en/departments/policies/judeaentry2022
Es wird ein Visum/eine elektronische Einreisegenehmigung benötigt.
Erläuterung: Das Visum/die elektronische Einreisegenehmigung kann online beantragt werden. Dies ist in der Regel kostenpflichtig.
Nutzen Sie dazu den folgenden Link : https://israel-entry.piba.gov.il
Das ETA berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen in Israel. Die Einreisegenehmigung ist kostenpflichtig. Sie muss rechtzeitig, mindestens 3 Tage, vor Reisebeginn beantragt werden.
Durchschnittliche Bearbeitungszeit: mehrere Tage
Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit, je nach Aufkommen bei den unterschiedlichen Auslandsvertretungen, vom durchschnittlichen Wert abweichen kann.
- Weiter- oder Rückflugticket
Bei der Einreise muss auf die spezifischen Bedingungen der Grenzübergänge geachtet werden. Es gibt teilweise verschiedene Öffnungszeiten an den Grenzkontrollpunkten. Es kann daher zu langen Wartezeiten kommen. An einigen Grenzübergängen erhalten Reisende eine Einreisekarte, die bei der Ausreise vorgezeigt werden muss. Werden keine Einreisekarten ausgeteilt, sollten Reisende darauf achten, dass sie einen Einreisestempel erhalten.
Reisende, die eine elektronische Einreisegenehmigung benötigen, müssen diese auch für Transitaufenthalte beantragen (siehe Abschnitt “Visabestimmungen”).
Die Einreisegenehmigung ist kostenpflichtig. Sie muss rechtzeitig, mindestens 3 Tage, vor Reisebeginn unter folgendem Link beantragt werden: https://israel-entry.piba.gov.il/.
- Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalten. Bei der Einreise aus Polio-Infektionsgebieten ist eine Polio-Impfung erforderlich. Bei Aufenthalten über 4 Wochen müssen alle Reisenden gemäss den Vorgaben der WHO gegen Polio geimpft sein. Die Impfung hat in einem Zeitraum von vier Wochen bis zwölf Monaten vor der Abreise zu erfolgen. Bei dringenden Reisen muss die Impfung mindestens zum Zeitpunkt der Abreise durchgeführt worden sein. Bei Aufenthalten unter 4 Wochen wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde.
- Impfungen gemäss der WHO-Empfehlungen für die routinemässige Immunisierung
- Hepatitis A
- Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Typhus, bei besonderer Exposition
- Cholera, bei besonderer Exposition
- Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
- Poliomyelitis. Bei der Einreise aus Polio-Infektionsgebieten ist eine Polio-Impfung erforderlich. Bei Aufenthalten über 4 Wochen müssen alle Reisenden gemäss den Vorgaben der WHO gegen Polio geimpft sein. Die Impfung hat in einem Zeitraum von vier Wochen bis zwölf Monaten vor der Abreise zu erfolgen. Bei dringenden Reisen muss die Impfung mindestens zum Zeitpunkt der Abreise durchgeführt worden sein. Bei Aufenthalten unter 4 Wochen wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde.
- Poliomyelitis
Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab.
Als verloren/gestohlen gemeldete Dokumente:Es wird davon abgeraten mit verlorenen / gestohlen gemeldeten Dokumenten einzureisen. Es kann vorkommen, dass diese im System der Grenzkontrollstellen noch als verloren / gestohlen gemeldet sind und es zur Verweigerung der Einreise kommt.
Schlussbestimmungen:Gesundheitliche Hinweise hängen immer vom individuellen Gesundheitszustand der reisenden Person ab und ersetzen keine ärztliche oder tropenmedizinische Beratung. Die genannten Risiken erfassen zudem nicht zwingend alle im Reiseland vorkommenden Gesundheitsgefahren. Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt aktuell und umfassend über die gesundheitliche Lage sowie empfohlene Schutzmassnahmen im Zielgebiet informieren. Grundlage dieser Hinweise sind grundsätzlich die offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Beachten Sie ausserdem, dass die Entscheidung über die Einreise letztendlich immer den jeweiligen Grenzbeamten obliegt. Auch wenn alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden, kann in besonderen Fällen die Einreise verweigert werden.
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Länderinformationen
| Kontinent: | Asien |
| Hauptstadt: | Jerusalem (nicht anerkannt von den Vereinten Nationen und der Mehrheit ihrer Mitgliedstaaten) |
| National- und Amtssprache: | Hebräisch (Iwrith), Arabisch; Handelssprache: Englisch |
| Währungscode: | ILS/NIS |
| Internationale Vorwahl: | +972 |
| Polizei: | 100 |
| Notarzt: | 101/155 |
| Zeitverschiebung: | UTC +2 |
| Stecker- und Adapterinformationen | Typ C + Typ H |
- Die medizinische Versorgung in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem
- In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt, Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren
Nicht erlaubte Medikamente: -
Allgemeiner Hinweis:
- Für die Dauer Ihres Aufenthaltes wird empfohlen, eine Auslandskrankenversicherungen abzuschließen
- Klären Sie ggf. vor der Behandlung die Höhe der zu erwartenden Kosten
- Es wird empfohlen, für alle verschreibungspflichtigen Medikamente ein Attest mitzuführen
- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit
- In den Palästinensischen Gebieten sind homosexuelle Handlungen grundsätzlich strafbar. Strafrechtliche Belange an Touristen sind allerdings bisher nicht bekannt
- Handel und Schmuggel von Drogen werden hart bestraft
- Bei der unerlaubten Ein- und Ausfuhr von wilden Tieren drohen hohe Geld-oder Haftstrafen
- In Israel ist es verboten, Bilder von militärischen oder staatlichen Einrichtungen und Polizeistationen zu machen
Plastikverbot: -
Hinweise zur Sicherheitskontrolle bei Einreise:
Besondere Hinweise für deutsch-israelische Staatsangehörige, die ihren Wehrdienst in Israel noch nicht abgeleistet haben
- Wehrpflicht gilt für: Israelische Staatsangehörige,die ihren Wehrdienst noch nicht abgeleistet haben und nach Vollendung ihres 16. Lebensjahres aus Israel in ein anderes Land verzogen sind
- Auch bei gleichzeitiger Inhabe der deutschen Staatsangehörigkeit
- Ordnungswidrigkeit bei Nicht-Meldung bei der israelischen Musterungsstelle (israelische Auslandsvertretung)
- Bei Einreise Verweis auf Musterung; entsprechend Ausreise nur nach erfolgter Musterung und ggf. erst nach abgeleistetem Wehrdienst
- Man begrüßt sich meist per Handschlag und wird oft per Du angesprochen. Die Grußformel "Schalom" passt eigentlich immer und wird sowohl als Begrüßung als auch als Verabschiedung verwendet
- Mögliche Problematik: Frauen im Umgang mit streng orthodox lebenden Juden. Frauen dürfen diese keinesfalls berühren, also auch nicht mit Händedruck begrüßen
- Im Grundsatz ähnelt die Kleidung der in Deutschland. Bei Besuchen von religiösen Stätten wie Synagogen müssen Frauen sich sehr konservativ kleiden und ihre Haare mit einem Schal o.ä. bedecken. Männer müssen eine Kippa aufziehen
Trinkgelder
| Restaurant: | ab 10% |
| Hotel: |
Gepäckservice: 5-10 Schekel pro Gepäckstück Zimmerservice: 5-10 Schekel pro Nacht |
| Taxi: | wird nicht erwartet, aber man kann aufrunden |
- Häufig verwendete Lebensmittel: Auberginen, Tomaten, Datteln, Granatäpfel, Hülsenfrüchte (vor allem Kichererbsen), intensive Gewürze wie Kreuzkümmel, Kardamom, Anis, Sumach, Tahin-Paste (Sesampaste) und frische Petersilie
Landestypische Gerichte:
- Hummus → Kichererbsen-Dipp
- Falafel → frittierte Kichererbsen-Bällchen
- Shakshuka → Mix aus Eiern, Tomaten, Tomatenmark, Chilischoten und Zwiebeln. Es gibt aber auch Variationen mit Paprika, Feta, Auberginen oder Spinat, dazu Pita Brot
- Sabich → Auberginenscheiben und gekochte Eier in Fladenbrot gewickelt
- Shawarma → Kebab mit Hummus, Auberginen, Salat, Fleisch und Soßen
- Rugelach → jüdisches Gebäck mit verschiedenen Füllungen
- Knafeh (Künefe) → Süßspeise mit Käse und Kadayif
Getränke:
- Arabic Coffee
- verschiedene Säfte, u.a. Granatapfelsaft
- frischer Minztee
- Sahlab → Mix aus Milch und Puddingpulver aus Orchidee
- Arak → ungesüßter Anisschnaps
- Biere (Maccabee und Goldstar)
- Nationale Weine
Infrastruktur
- Es gibt ein asphaltiertes Straßennetz
- Gut ausgebaute Busverbindungen und Zugverbindungen stehen zur Verfügung
- Taxis und Mietwagen können genutzt werden
- Inlandsflugverbindungen sind vorhanden
- Promillegrenze: 0,5
- Abblendlicht-Pflicht außerhalb von Ortschaften, tagsüber zwischen 1. November und 31. März
- An Schabbat verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel
Führerschein
Der deutsche Führerschein ist ausreichend
Vor dem Urlaub
- Reisen Sie nach Möglichkeit mit Bahn oder Bus an
- Kompensieren Sie Ihren CO2 Ausstoß bei Flugreisen durch das Unterstützen von Klimaschutzorganisationen
- Koffer packen
- Achten Sie auf das Gewicht Ihres Gepäcks - Je schwerer der Koffer, desto höher der Kraftstoffverbrauch
- Nutzen Sie wiederverwendbare Beutel/Jutebeutel für Schuhe und Wäsche
- Nutzen Sie Akku-Batterien statt normaler Batterien
Während des Urlaubs
- Sofern es möglich ist, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder erkunden Sie die Gegend zu Fuß
- Unternehmen Sie umweltfreundliche Aktivitäten
- Lassen Sie keinen Müll an öffentlichen Plätzen liegen
- Seien Sie sparsam im Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen
- Lassen Sie Im Hotel die Handtücher nur wechseln, wenn es nötig ist
- Unterstützen Sie die lokale Wirtschaft, verzehren Sie regionale Lebensmittel, besuchen Sie einheimische Restaurants
- Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und Umgebung
Flüge Richtung Osten sind schwerer zu verkraften als Richtung Westen. Bei Flügen Richtung Westen wird der Tag länger, dies kommt dem biologischen Rhythmus des Menschen entgegen.
- Gewöhnen Sie sich schon vor der Reise an den neuen Tagesrhythmus
- Stellen Sie die Uhr schon beim Flugstart auf die Lokalzeit des Zielortes ein
- Nehmen Sie im Flugzeug den Tagesrhythmus des Zielortes an
- Nehmen Sie Frühstück/Abendessen zu den Zeiten der Zieldestination ein
- bei Flügen Richtung Osten - Schlafen und kohlenhydratreiche Kost
- bei Flügen Richtung Westen - wach bleiben und eiweißreiche Ernährung
- Verzichten Sie auf Schlafmittel und Melatonin; falls unbedingt notwendig, nehmen Sie natürliche Schlafhelfer ein
- Trinken Sie viel, z.B. Wasser und Fruchtsäfte, vermeiden Sie Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee
Fragen zu Ihrer Reise?
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041 418 65 80 Mo–Fr: 09.00–17.00 Uhr
KontaktformularStand: 11.04.2026 – Alle Angaben ohne Gewähr. Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei den zuständigen Behörden.
